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Martin Schacher mit WM-Bestresultat

Vom 30. August bis 2. September fand im italienischen Skiort Cortina d’Ampezzo die Grasski-Weltmeisterschaft statt. Martin Schacher überraschte sich in der Superkombination gleich selbst.

Eines der beiden Highlights der Saison 2023 wurde letzte Woche mit der Weltmeisterschaft ausgetragen. In den Disziplinen Super-G, Superkombination, Slalom und Riesenslalom fuhren die Athleten um die Medaillen. Martin Schacher hatte sich Top-15-Resultate vorgenommen.

Im ersten Bewerb, dem Super-G am Mittwoch, büsste Schacher im flachen Gelände zu viel Zeit ein und beendete das Rennen auf dem 20. Rang. Weltmeister wurde der Tscheche Martin Bartak vor seinem Landsmann Ales Knor und dem Österreicher Roland Schlögl. Schachers Teamkollege Mirko Hüppi verfehlte die Bronzemedaille um 8 Hundertstelsekunden nur knapp.

 

Exploit in der Superkombination

Am Donnerstag stand die Superkombination auf dem Programm und Martin Schacher nahm sich fest vor, das Ergebnis vom Vortag zu verbessern. Auch dieses Mal büsste er im Super-G Zeit ein und lag auch Zwischenrang 22. Hüppi positionierte sich auf dem aussichtsreichen zweiten Rang. Im anschliessenden Slalom hatten einige Athleten Mühe mit der rutschigen Piste und dem Zielhang. Schacher zeigte eine unglaubliche Willensleistung auf dem schwierigen Kurs. Er fuhr 13 Ränge vor und realisierte mit dem neunten Rang sogar eine Top-10-Platzierung und damit sein bisher bestes WM-Resultat. Hüppi schied im Slalom aus und konnte seinen Titel in dieser Disziplin nicht verteidigen. Dieser ging an den Österreicher Hannes Angerer. Silber und Bronze gewannen der Italiener Lorenzo Gritti und der Deutsche Marcel Knapp.

 

Solider Slalom und Riesenslalom

Im Slalom am Freitag fuhr Martin Schacher mit zwei konstanten Läufen auf den 20. Schlussrang. Hüppi musste in seiner Paradedisziplin einen weiteren Ausfall hinnehmen. Die Medaillen gingen an Martin Bartak (Gold) und die beiden Italiener Daniele Buio (Silber) und Lorenzo Gritti (Bronze).

 Zum Abschluss der Weltmeisterschaft erreichte Schacher im Riesenslalom den 18. Rang und verfehlte sein angestrebtes Ziel nur knapp. Mirko Hüppi hatte auch im Riesenslalom kein Glück und fuhr mit dem fünften Rang an den Medaillen vorbei. Weltmeister wurde der Italiener Andrea Iori vor Martin Bartak und Lorenzo Gritti.

Bei den Frauen gingen die Weltmeistertitel im Super-G, Slalom und Riesenslalom an die Japanerin Chisaki Maeda; der Titel in der Superkombination an die Österreicherin Lara Teynor.

 

Schacher mit WM sehr zufrieden

Martin Schacher zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Weltmeisterschaft: «Mit dem Resultat in der Superkombination habe ich niemals gerechnet und mich mit dem Slalomlauf selbst überrascht. Auch wenn ich im Super-G und Riesenslalom mein Ziel nicht erfüllen konnte, habe ich es mit dem neunten Rang im Slalom mehr als übertroffen. Jetzt freue ich mich auf das Weltcup-Finale auf meinem Hausberg Marbachegg vom 7.-10. September 2023.»

3. September 2023 Anna Lena Portmann (alp)

Foto: Robert Hetfleisch

Martin Schacher